Der Kassenpatient in Not

Wussten Sie es schon?
Von meiner Hausärztin habe ich gehört, dass pro Patient und Quartal ca. 47,– € abgerechnet werden dürfen. Außerdem habe ich erfahren, dass verschiedene Kassen, die Hausärztliche Versorgung einzuschränken und „Versorgungszentren“ einrichten wollen.
Das soll dann so laufen, dass Patienten bei Erkrankungen oder Arztbesuchen in diese „Versorgungszentren“ fahren müssen, wo diese dann auch immer sein werden (z.B. 35 km entfernt in der nächsten größeren Stadt.) Ich dachte ja, dass wir das Recht der freien Ärztewahl haben. Gerüchten zu folge sollen in München Ärzte bereits Vorkasse Beträge verlangen bevor sie Kassenpatienten überhaupt untersuchen/behandeln.
Wohin verschwinden die Millionen der Kassen Beträge die Kassenpatienten Monat für Monat einzahlen?
Es gibt offenbar ca. 200 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland (Stand Januar 2009). Und die haben alle einen eigenen Verwaltungsapparat
Was mir als Kassenpatient bereits jetzt aufgefallen ist:
- Als neuer Patient wird man nur noch widerwillige behandelt (z.B. Augenärzte in FFB)
- Als Kassenpatient wartet man länger
- Als Kassenpatient versucht der Facharzt einen so schnell wie möglich wieder loszuwerden.
- Als Kassenpatient versucht der Facharzt Fragen dadurch zu ersticken das er einen bereits zur Türe des Untersuchungs-/Behandlungsraumes begleitet obwohl man noch Fragen hat und einem die Türe öffnet.

Damit man es leichter glauben kann, habe ich mir aus meiner Arztpraxis mal ein Blatt mit dem Titel
„Der Kassenpatient in Not“ vom Fürstenfeldbrucker Ärztenetz mitgenommen .
Ich konnte es erstmal nicht glauben was meine Ärztin mir da erzählt hat, aber gut finde ich solche Pläne nicht.